Umweltbrief, Norbert Drews
Soltaus Allee 10
22179 Hamburg
global@umweltbrief.org
Sie sind hier: » Aufnahme/Aktuelles

Aufnahme

Hier können Sie einen Antrag zur Aufnahme in die Genossenschaft stellen. Auch die Satzung ist beigefügt. Wir werden uns nach Antragstellung sobald wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Bei Fragen bitte tel. 0173-672 0596.

 

Aktuelles

1) Lebensmittelskandal bei Eiern:

Die mit dem Insektizid Fipronil belasteten, holländischen Eier erfordern verstärkt Lebensmittelkontrollen, die von Amtsseite wohl nur stichprobenweise erbracht werden können.  Die Kontrollergebnisse werden nur zögerlich mitgeteilt. So bleibt uns Verbrauchern die eigene Verantwortung, unsere Kaufentscheidung neu zu definieren und die wertlosen von wert-vollen Lebensmittel zu unterscheiden und solche mit langen Transportwegen ihrer Region zu überlassen. Denn an diesem Beispiel wird deutlich und deutsche Öko-Bauern fragen uns:

- Brauchen wir holländische Eier ?

- In welchen Nahrungsmitteln wie Nudeln wurden Eier schon verarbeitet und liegen Monate in der Küche ?

- Wann reagiert die Mehrzahl der Verbraucher auf solche Warnungen und entgegen dem Billigpreis-Angebot ?

- Wieviel Massentierhaltung /Industriefertigung von Lebensmitteln fördern wir weiterhin, ohne hinzuschauen ?

2) Rüstungsexporte

Die Bundesregierung möchte mit Verweis auf die desaströse Menschenrechtslage jeden Rüstungsexport in die Türkei einzeln prüfen, jedoch plant der Rüstungskonzern Rheinmetall eine ganze Fabrik für gepanzerte Fahrzeuge mit Partnern in der Türkei zu errichten. Die Panzerfabrik muss nicht von der Regierung genehmigt werden, da Rheinmetall Wege gefunden hat, die Exportkontrollen zu umgehen.

3) PFC in Trinkwasser Mittelbaden bei mehreren Landkreisen

Im Raum Baden-Baden/Rastatt ist grossflächig PFC festgestellt worden. Der Boden gilt als kontaminiert, das Trinkwasser seit Jahren gefährdet, die Ertüchtigung der Wasserwerke hierzu dürfte sich bis zum Jahr 2020 hinziehen. Den Boden zu reinigen ist auf Jahrzehnte fast aussichtslos.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat mit einer Arbeitsgruppe auf die Problematik reagiert, indem neben Info-Veranstaltungen, Untersuchungen, Machbarkeitsstudie, Beschlüssen ein Aktionsplan je Wasserwerk für die kommenden Jahre festgelegt wurde.

.